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Dies sind ein paar Impressionen meiner Reise im Jahr 2007 in das Gebiet um Copiapó in der Atakama Wüste in Chile
Dem Dorf Inca de Oro am nächsten liegt die Mine La Jardinera. Dort fand man bis vor ein paar Jahren unter anderem schöne Molybdänite. Leider ist dieses Minengebiet an ein australisches Minenunternehmen verkauft worden und seitdem ist das Betreten der Minen und Halden verboten, obwohl dort seit über 10 Jahren, außer ein paar Sondierungsbohrungen, niemand arbeitet.
Molybdänit-Stufen aus der La Jardinera Mine.
Die besten Stücke findet man oft nicht in der Mine sondern auf dem Hof im Hause des Mineros.
Nach einem anstrengendem Tag in der Hitze der Atakama-Wüste wird man abends oft mit einem spektakulären Sonnenuntergang belohnt.

Chile

 
Traumhafte Mineralstufen und seltene Micromounts aus den Kupferminen der Atakamawüste, fossile Haifischzähne von der weltbekannten Fundstelle in Caldera sowie künstlerisch gestaltetes Kunsthandwerk aus Lapislazuli und Combarbalita - Chile hat für Liebhaber schöner Steine viel zu bieten. Dieses Land ist aber auf Grund seiner einzigartigen Topographie auch touristisch höchst interessant. Von der Antarktis im Süden über die Fjorde Feuerlands bis zu einem der trockensten Gebiete der Erde, der 'Atacama-Wüste' im Norden - Chile erstreckt sich in Nord-Südrichtung über rund 4300 km. Dagegen sind es in Ost-Westrichtung zumeist nur wenige Hundert Kilometer Ausdehnung zwischen dem im Westen gelegenen Pazifischen Ozean und den im Osten angrenzenden Ländern Argentinien und Bolivien. Durchschnitten wird das Land zudem von gigantischen Gebirgsketten, der 'Cordillera de los Andes' mit vielen zum Teil noch aktiven Vulkanen.
Der wirtschaftliche Aufschwung der letzten 15-20 Jahre hat Chile den Status eines Schwellenlandes verschafft. Durch eine gezielte Förderung der Exportwirtschaft (Bodenschätze und Land- und Forstwirtschaft) ist das Land zur stabilsten Volkswirtschaft in Südamerika geworden. Leider hat der Umstand, dass Chile auch zum interessantesten Land für Investoren in Südamerika wurde, dazu geführt, dass ganze Minendistrikte an große Minengesellschaften verkauft wurden und diese den Bergbau nun nach modernem und hochindustriellem Maßstab betreiben. Dies erklärt, warum in den letzten Jahren größere Neufunde oder ergiebige Lieferungen aus altbekannten Minen ausgeblieben sind. Es gibt in Chile schlichtweg kaum mehr den kleinen 'Minero'(Bergmann), der während seiner Arbeit die Zeit findet ein paar schöne Stücke beiseite zu schaffen, die er anschließend zur Aufbesserung seines Lohnes an Interessierte verkauft. Heutzutage wird im großen Stil gesprengt, mit riesigen Radladern auf noch riesigere Lastwagen verladen, die das Mineral zu Gesteinsmühlen bringen, wo es zermahlen wird um es im Anschluss mit Säuren aufzuarbeiten. Ein einzelner schöner Stein hat in diesem Ablauf keine Chance mehr...
 
 
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  ...muss leider noch geschrieben werden :)

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