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Oruro liegt im Hochland des bolivianischen Andenmassivs und ist Hauptstadt des gleichnamigen Departamento Oruro. Oruro war vor allem wegen seiner Zinnförderung wirtschaftlich bedeutend und ist heute Zentrum des bolivianischen Mineralienhandels. Die Stadt liegt auf etwa 3710 m, etwa drei Busstunden südlich von La Paz, und ist mit etwa 264.683 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Boliviens. Auf diesem Foto sieht man im Hintergrund die Mina San Jose aus der schon viele bedeutende Mineralienfunde kamen.
Bis zum Ende des industriellen Abbaus in den großen Minen durch die staatliche Minengesellschaft Comibol zwischen 1990 und 1992 galt Oruro als das wichtigste Bergbauzentrum Boliviens. Dies spiegelt sich auch im Straßenbild durch zahllose Monumente und Kunstwerke mit Bezug zum Bergbau wieder…
…wie dieser überdimensionale Bergarbeiterhelm als Schattenspender
In Oruro stellt die indigene Bevölkerung (Quechua, Aymará und Uru-Chipaya) den Großteil der Einwohner, von denen sich besonders die Frauen sehr traditionell und farbenfroh kleiden.
Wie fast überall in Südamerika ist der Einfluss der katholischen Kirche sehr groß und auch Oruro ist daher übersät mit zum Teil sehr schönen und alten Kirchen.
Seit dem Ende des staatlichen Betriebs der großen Minen in Oruro, wird dort nur noch von sogenannten Cooperativas, Zusammenschlüssen von untereinander gleichberechtigten Bergarbeitern, der Abbau betrieben. Daher ist das Angebot an Sammlermineralien zumeist leider nicht sehr groß aber hin und wieder hatte ich schon Glück und konnte das eine oder andere Lot an schönen und/oder seltenen Zinn- oder Wolframmineralien erstehen.
Der Gemeinschaftsraum der Bergarbeiter-Kooperative ‘Herz-Jesu‘ an der Mina San Jose in Oruro.
Eingangsbereich zum Gemeinschaftsraum der Kooperative ‘Herz-Jesu‘, mit ca. 400 Bergarbeitern eine der größten Kooperativen in Oruro.
An der Straße zwischen Oruro und Potosí liegt der ‘San Calixto Prospekt‘, Fundort der weltbekannten Magnetitstufen aus Bolivien.

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  ...muss leider noch geschrieben werden :)

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