Change currency

De En 

Eine Touristenkarte am Rand der Strasse von La Paz nach CoroCoro
Der Ort Coro Coro liegt auf 3980 Meter Höhe in der Cordillera de los Andes, etwa 130 Straßenkilometer südwestlich von La Paz im gleichnamigen Departamento La Paz. Vermutlich gab es schon zu Zeiten der Inca an diesem Ort eine Siedlung, wie es in dem Buch ’Beneficio de Metales‘ des Pfarrers Barba aus Potosí aus dem Jahre 1612 geschrieben steht.
Unzweifelhafter Grund für die Ansiedelung von Menschen an diesem Ort waren die großen Kupfervorkommen, die zum Teil zusammen mit geringen Goldanteilen zu Tage gebracht wurden. Vermutlich stammt auch daher der Name Coro Coro, der sich von Cocororo = minderwertiges Gold, ableiten lässt.
Nach mehreren Jahrhunderten gewinnbringenden Abbaus von Kupfer in Coro Coro, kam es 1985 durch den internationalen Preisverfall des Metalls und gleichzeitiger politischer Neuausrichtung Boliviens hin zum Neoliberalismus, zur Schließung staatlicher Minen und einer Flucht der Minenarbeiter in die großen Städte. Von den vergangenen, glorreichen Zeiten zeugen noch heute Denkmäler in der ganzen Stadt.
Obwohl seit Oktober 2009 durch die staatliche Minengesellschaft COMIBOL die Kupferförderung wieder aufgenommen wurde und außerdem eine Anlage zur Herstellung von Kupferkathoden installiert wurde, wirkt der Ort mit nur noch ca.11000 Einwohnern trotzdem ziemlich verlassen.
Da die Minenarbeiter der staatlichen Mine sehr streng kontrolliert werden, ist es nicht möglich von dort irgendwelche Mineralienstufen zu bekommen. Aber wie überall in Bolivien existieren auch in Coro Coro kleine Kooperativen von Bergleuten, die in der Umgebung der Mine auf eigene Kosten nach Kupfer schürfen. Einige diese Mineros haben auch den Verkauf von Sammlermineralien als Verdienstmöglichkeit erkannt.
Pseudomorphosen von gediegen Kupfer nach Aragonit
Leider gibt es die Pseudomorphosen immer nur in sehr übersichtlichen Mengen angeboten
Auch native Kupferbleche werden angeboten
Diese sind zumeist mit Cuprit überzogen
Dieser Aragonitkristall in Situ hat es nicht zur Kupfer-Pseudomorphose geschafft
'Absperrung' einer Kooperative gegen unliebsame Besucher
Basílica Menor Santa Bárbara de Caquingora – Grundsteinlegung 1560 durch Franziskaner Mönche. Eine der vielen wunderschönen Bauten aus der Kolonialzeit Boliviens
Und schon geht es wieder Richtung La Paz. Der Einkauf war - wie befürchtet - recht übersichtlich aber der Ausflug an sich sehr schön und kurzweilig.
Kurz hinter Coro Coro begegnen uns noch mal architektonische Zeugnisse der Colonialzeit...
... und auf der Hauptstrasse nach La Paz die ersten Vorboten des anstehenden Karnevals!
Reisen in Bolivien
 2018 Tagesausflug zur Kupferlagerstätte Coro Coro

 

Eine Touristenkarte am Rand der Strasse von La Paz nach CoroCoro
Der Ort Coro Coro liegt auf 3980 Meter Höhe in der Cordillera de los Andes, etwa 130 Straßenkilometer südwestlich von La Paz im gleichnamigen Departamento La Paz. Vermutlich gab es schon zu Zeiten der Inca an diesem Ort eine Siedlung, wie es in dem Buch ’Beneficio de Metales‘ des Pfarrers Barba aus Potosí aus dem Jahre 1612 geschrieben steht.
Unzweifelhafter Grund für die Ansiedelung von Menschen an diesem Ort waren die großen Kupfervorkommen, die zum Teil zusammen mit geringen Goldanteilen zu Tage gebracht wurden. Vermutlich stammt auch daher der Name Coro Coro, der sich von Cocororo = minderwertiges Gold, ableiten lässt.
Nach mehreren Jahrhunderten gewinnbringenden Abbaus von Kupfer in Coro Coro, kam es 1985 durch den internationalen Preisverfall des Metalls und gleichzeitiger politischer Neuausrichtung Boliviens hin zum Neoliberalismus, zur Schließung staatlicher Minen und einer Flucht der Minenarbeiter in die großen Städte. Von den vergangenen, glorreichen Zeiten zeugen noch heute Denkmäler in der ganzen Stadt.
Obwohl seit Oktober 2009 durch die staatliche Minengesellschaft COMIBOL die Kupferförderung wieder aufgenommen wurde und außerdem eine Anlage zur Herstellung von Kupferkathoden installiert wurde, wirkt der Ort mit nur noch ca.11000 Einwohnern trotzdem ziemlich verlassen.
Da die Minenarbeiter der staatlichen Mine sehr streng kontrolliert werden, ist es nicht möglich von dort irgendwelche Mineralienstufen zu bekommen. Aber wie überall in Bolivien existieren auch in Coro Coro kleine Kooperativen von Bergleuten, die in der Umgebung der Mine auf eigene Kosten nach Kupfer schürfen. Einige diese Mineros haben auch den Verkauf von Sammlermineralien als Verdienstmöglichkeit erkannt.
Pseudomorphosen von gediegen Kupfer nach Aragonit
Leider gibt es die Pseudomorphosen immer nur in sehr übersichtlichen Mengen angeboten
Auch native Kupferbleche werden angeboten
Diese sind zumeist mit Cuprit überzogen
Dieser Aragonitkristall in Situ hat es nicht zur Kupfer-Pseudomorphose geschafft
'Absperrung' einer Kooperative gegen unliebsame Besucher
Basílica Menor Santa Bárbara de Caquingora – Grundsteinlegung 1560 durch Franziskaner Mönche. Eine der vielen wunderschönen Bauten aus der Kolonialzeit Boliviens
Und schon geht es wieder Richtung La Paz. Der Einkauf war - wie befürchtet - recht übersichtlich aber der Ausflug an sich sehr schön und kurzweilig.
Kurz hinter Coro Coro begegnen uns noch mal architektonische Zeugnisse der Colonialzeit...
... und auf der Hauptstrasse nach La Paz die ersten Vorboten des anstehenden Karnevals!

 

 

Über...

Über Stones unlimited / Peter Griss...

  ...muss leider noch geschrieben werden :)

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.